Die richtige Balance finden

Wohlbefinden und Gesundheit steigern

Warum wir keine Maschinen sind - sondern besser.

Oft vergleichen wir unseren organischen Körper mit maschinellen Elementen, um Sachverhalte und Vorgänge besser zu erklären, die sonst nur für Experten verständlich sind. Ein guter Lehrer arbeitet so. Wir nutzen diese Analogien, um unserem Gehirn ein neues und unfangreiches Thema in "leichten Häppchen zu servieren". Denn unser Gehirn verarbeitet Bilder sehr gut und Informationen, die an bereits bestehende Bilder und Informationen "andocken" können, werden schneller und besser verarbeitet. Das Gehirn ist eine "Assoziationsmaschine"(2). Doch wäre das Gehirn der Rest des physischen Körpers wirklich eine klassische Maschine , würde ein derartiges, komplexes Konstrukt schon nach kurzer Zeit wirklich heftige Probleme verursachen, die von Menschen und Ingenieuren kaum behebbar wären. Diese Maschinen hätten nur eine geringe Lebensdauer.

Wenn wir Maschinen konstruieren, wollen wir klar voraussagbare Ergebnisse. Wir wollen wissen, wie das Ergebnis erzeugt wird, wann es erreicht wird und am wichtigsten: WAS das Ergebnis sein soll (Input-Outcome)(3). Wenn Du eine "Kuchenbackmaschine" konstruierst und anfertigst, soll das Ergebnis ein oder viele Kuchen sein, oder? Du willst wissen, wann ein Kuchen fertig gebacken ist und auch wie der Kuchen genau erstellt wird, damit Du das ganze Ergebnis verfeinern kannst, oder bei einem Problem: die Maschine reparieren kann.
Unser Körper gehört jedoch zu den "Komplexen Systemen"(1). Wir wissen nur ungefähr, wie er etwas tut. Wir können ihn auch nur bedingt programmieren, welche Ergebnisse er erzeugt: wenn das so wäre wüssten wir ja haargenau, was wir konkret tun sollten, um Muskulatur perfekt aufzubauen, gesund zu bleiben oder andere Spitzenleistungen zu erreichen.
An diesen komplexen System arbeiten viele, viele kleine Minisysteme zusammen: Organsysteme, Zellen, Zellorgane, chemische Abläufe, die nur mit gewissen Wahrscheinlichkeiten voraussagbar sind.

Was funktioniert Gleichgewicht, Adaption und wann ist es zuviel?

Was wir jedoch wissen: der Körper folgt einem Prinzip: Homöostase - das Gleichgewicht.
Er versucht dieses Gleichgewicht zu halten. Wenn das Gleichgewicht gestört wird, gleicht er es durch Anpassung (Adaption) aus. Zwei weitere wichtige Begriife, in diesem Zuammenhang sind  die körperlichen (psychischen) Ressourcen und Belastungen. Wenn die Belastung (Störung der Homöostase) größer als die Ressourcen sind, wird der Körper versuchen sich anzupassen. Sind die Belastungen - also die Störung - zu groß, können körperliche Schäden entstehen. Diese Balance zu finden, ist das Ziel von guter Trainingssteuerung. Denn Training ist eine gezielte Störung, mit der klaren Absicht, gewünschte Ergebnisse zu bewirken.

Wie kann man also "normaler" Trainierender die richtige Balance finden?

In der Trainingssteuerung gibt es natürlich Instrumente, um körperliche Belastung zu messen. Viele dieser Instrumente stehen aber nur Profisportlern zur Verfügung und hier auch nur den Sportlern, die in einer Sportart aktiv sind, in der es um viel Geld geht. Als normaler Trainierender gilt es hier vor allem auf seinen Körper zu "hören" - also die inneren Reize (intrinsischen Reize) wahrzunehmen und richtig einzschätzen. Dies wird uns im Alltag oft "abtrainiert" - wir ignorieren die Signale. Als einfaches Beispiel kann man den Magen nennen, der bei vielen Menschen während einer Mahlzeit schon übervoll ist und trotzdem wird weiter gegessen. Oft passiert es, dass wir das Völlegefühle ignorieren und weiteressen oder wir essen viel zu schnell (schlingen) und geben dem Magen keine Zeit die Signale an das Gehirn zu senden. Das gleiche gilt für Schmerzen, Müdigkeit, Stress u.s.w.. Dabei kompensieren wir diese Signale ganz oft mit Hilfmitteln: z.B.- trinken wir Kaffee, wenn wir  zu müde sind, nehmen Schmerzmittel oder versuchen zu ignorieren und zu verdrängen.. Das "Hören" dieser Signale, bzw. das Wahrnehmen, ist jedoch einer der wichtigsten Ziele von gesundem Fitnesstraining.

Das Angebot vom XTRASPORT

Wie kannst Du Deine Wahrnehmung verbessern? Körperwahrnehmung kann auf verschiedenen Wegen passieren, Bewegungsformen wie z.B. Yoga helfen dabei. Die Wirkung von Yoga ist wissenschaftlich belegt(4). Unser Yoga-Kurs BODYBALANCE vermittelt diese Wahrnehmung auf sehr vielen Ebenen. Zum Beispiel ist der Abschluss jeder Kursstunde eine mentale Achtsamkeits-Schulung, um zu lernen, durch die "Macht der Gedanken" vollen gedanklichen Fokus zu erlangen und komplett zu entspannen - körperlich und geistig. Die Atemübungen durch die ganze Stunde dienen der Verbindung von Bewussten, Unbewussten und Zentralen mit dem vegetativen Nervensystem - also den Teil, der ohne Willenskontrolle arbeitet. Wenn dieses System überlastet ist, ist es sinnvoll zu entlasten. So erlangst Du die Balance wieder, bleibst gesund  oder erzeugst mehr Gesundheit in Deinem Leben. Yoga - und damit BODYBALANCE - kann in jedes Training eingebettet werden. Es ist also unwichtig, ob Du hauptsächlich Muskeln aufbauen möchtest, Fett abbauen oder andere Fitnessziele anstrebst. Insbesondere, wenn Du schon die negativen Folgen von Überbelastung spürst, hilft Yoga bei regelmäßiger Teilnahme das Körperbefinden zu verbessern.

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  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Komplexes_System
  2. Carey K. Morewedge und Daniel Kahneman, »Associative Processes in Intuitive Judgment«, Trends in Cognitive Sciences 14 (2010): S. 435–440.
  3. https://digitaleneuordnung.de/blog/outcome-output-input/
  4. https://www.youtube.com/watch?v=4ksufBoeZm8 (Quellen in der Videobeschreibung)